Die Wiesbadener AfD und ihre plötzliche Höhenangst in Wiesbaden / Bachmann: „Leider muss wieder der Steuerzahler für die Faulheit der Parteien zahlen“

Alle Jahre wieder – kommt nicht nur das Christuskind sondern es steht auch eine Wahl an. Zuletzt war es die hessische Landtagswahl im Oktober 2018. Wie in der Vergangenheit gab es keine Schranken oder Hemmungen bei der sinnlosen Plakatierung der Wiesbadener Stadtflächen.

Zug um Zug haben die Parteien auch die letzten Nachzügler bis Totensonntag entfernt oder entfernen lassen. Bekanntermaßen sind ja einige Parteien auf Dienstleister angewiesen, die diesen als immens wichtig erachteten Job für sie übernehmen. Nur die selbsternannte Sicherheits- und Sauberkeitspartei AfD scheint bis heute nicht in der Lage, trotz mehrfacher Ansprache durch Bürger, die letzten Plakate in Nordenstadt zu entfernen. Die sogenannte Alternative scheint auch in diesem Kontext keine zu sein und reiht sich hier bei den regelmäßig verunglimpften Altparteien ein bzw. unterbietet diese noch.

Christian Bachmann von den Nordenstädter Freien Wählern hat dafür auch eine schlüssige Begründung: „Ziel erreicht, die Fleischtöpfe des Landtags sind besetzt, da kümmert auch der eigene Anspruch nicht mehr und den aus Faulheit zurückgelassenen Müll kann die ELW mal schön aus Steuergeldern wegräumen. Kann natürlich auch eine plötzlich eingesetzte Akrophobie sein oder der Dienstleister, Gerüchten zufolge mit einem hohen Anteil an Migranten als Beschäftigte, hat gemerkt, dass sein Auftraggeber seine Mitarbeiter am liebsten Abschieben möchte“.

Die Freien Wähler sprechen sich hier wiederholt für eine kontrollierte und städtisch stringent regulierte Plakatierung in Wahlkampfzeiten aus um dieses Problem final zu lösen. Die Freien Wähler hatten sich mit einer geringen Anzahl an Plakaten zur Landtagswahl selbst reguliert.

„Warum müssen die Bürger immer wieder darunter leiden, dass manche Parteien zu faul sind, ihren Dreck wegzuräumen?“ fragt Bachmann abschließend.